
Rund um den fisch
Wissenswertes über Fischarten, Naturschutz, Gewässerpflege, Angelsport und nachhaltige Nutzung unserer heimischen Gewässer.
Fische verstehen – Gewässer schützen
Fische sind ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Gewässer. Wer angelt, übernimmt gleichzeitig Verantwortung für Natur, Umwelt und Fischbestand. Auf dieser Seite möchten wir Wissen vermitteln, Zusammenhänge erklären und die Vielfalt unserer Unterwasserwelt vorstellen.
Themenübersicht
Entdecken Sie die faszinierende Welt der heimischen Fische, ihrer Lebensräume und des nachhaltigen Angelns.
Fischarten im Scheelholzer See
Der Scheelholzer See beherbergt zahlreiche heimische Fischarten. Einige prägen das Gewässer seit Jahrzehnten, andere profitieren von gezielten Besatzmaßnahmen und einer nachhaltigen Gewässerpflege. Jede Art erfüllt dabei eine wichtige Funktion im ökologischen Gleichgewicht des Sees.

Hecht
Der Jäger des Sees
Der Hecht zählt zu den wichtigsten Raubfischen im Scheelholzer See. Mit seinem langgestreckten Körper und den scharfen Zähnen ist er perfekt an die Jagd angepasst. Meist lauert er regungslos zwischen Wasserpflanzen und schießt blitzschnell auf vorbeischwimmende Beute zu. Als Spitzenräuber trägt der Hecht wesentlich dazu bei, den Fischbestand im Gleichgewicht zu halten.

Flussbarsch
Der gestreifte Räuber
Der Flussbarsch ist leicht an seinen dunklen Querstreifen und den rötlichen Flossen zu erkennen. Bereits in jungen Jahren ernährt er sich von Insektenlarven und kleinen Krebsen. Größere Barsche jagen zusätzlich Kleinfische. Aufgrund seiner Häufigkeit und Anpassungsfähigkeit gehört er zu den bekanntesten Fischarten unserer Gewässer.

Karpfen
Der Friedfisch mit Tradition
Der Karpfen zählt zu den beliebtesten Zielfischen der Angler. Er lebt bevorzugt in ruhigen und pflanzenreichen Gewässerbereichen. Mit seinen empfindlichen Barteln sucht er den Gewässerboden nach Nahrung ab. Karpfen können ein hohes Alter erreichen und beeindruckende Größen entwickeln.

Wels
Der Gigant unter Wasser
Der Europäische Wels ist der größte heimische Süßwasserfisch. Mit seinen langen Barteln orientiert er sich auch bei schlechter Sicht hervorragend. Welse sind vor allem in den Abend- und Nachtstunden aktiv. Als Raubfisch ernähren sie sich von Fischen, Krebsen und anderen Wassertieren. Große Exemplare können mehrere Meter lang werden.

Rotauge
Der häufigste Weißfisch
Das Rotauge gehört zu den häufigsten Fischarten in deutschen Seen und Flüssen. Typisch sind die silbernen Schuppen und die auffällig roten Augen. Rotaugen leben oft in größeren Schwärmen und dienen vielen Raubfischen als wichtige Nahrungsquelle. Sie ernähren sich von Pflanzen, Algen und kleinen Wirbellosen.

Brasse
Der Schwarmfisch der Freiwasserzone
Die Brasse, auch Brachse genannt, lebt meist in größeren Gruppen. Ihr hochrückiger Körper und die lange Afterflosse machen sie unverwechselbar. Brassen suchen den Gewässerboden nach Würmern, Muscheln und Kleintieren ab. In nährstoffreichen Seen können sie sehr hohe Bestandsdichten erreichen.

Aal
Der geheimnisvolle Wanderfisch
Der Europäische Aal besitzt einen schlangenförmigen Körper und führt ein außergewöhnliches Leben. Zum Laichen wandert er tausende Kilometer bis in die Sargassosee im Atlantik. Nach mehreren Jahren in unseren Binnengewässern tritt er diese Reise an. Aale sind überwiegend nachtaktiv und ernähren sich von Fischen, Würmern und Krebsen.

Schleie
Die Königin der Wasserpflanzen
Die Schleie bevorzugt dicht bewachsene und ruhige Gewässerbereiche. Ihr olivgrüner Körper, die roten Augen und die kleine Bartel am Maul sind typische Erkennungsmerkmale. Aufgrund ihrer widerstandsfähigen Schleimschicht wird sie oft als besonders robuster Fisch beschrieben. Schleien gelten unter Anglern als anspruchsvolle und attraktive Zielfische.

Moderlieschen
Der kleine Schwarmfisch
Das Moderlieschen ist eine eher unscheinbare, aber ökologisch wichtige Fischart. Es lebt meist in großen Schwärmen nahe der Wasseroberfläche und ernährt sich von Kleinstlebewesen. Als Beutefisch spielt es eine bedeutende Rolle für Barsche, Hechte und andere Raubfische. Sein Vorkommen ist ein Hinweis auf strukturreiche Gewässerbereiche.

Graskarpfen
Der natürliche Pflanzenfresser
Der Graskarpfen stammt ursprünglich aus Asien und wird in manchen Gewässern zur Kontrolle starker Wasserpflanzenbestände eingesetzt. Er ernährt sich fast ausschließlich von Pflanzen und kann täglich große Mengen Wasservegetation aufnehmen. Durch sein Fressverhalten beeinflusst er die Gewässerentwicklung und wird daher gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt.
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Lebensraum See – Mehr als nur Wasser
Der Scheelholzer See ist weit mehr als ein Angelgewässer. Er bildet einen komplexen Lebensraum für Fische, Wasserpflanzen, Insekten, Amphibien, Muscheln und viele weitere Tierarten. Nur wenn Wasserqualität, Sauerstoffgehalt, Pflanzenbestand und Fischpopulation im Gleichgewicht stehen, kann sich ein gesundes Ökosystem entwickeln.
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Sauerstoff
Die Grundlage allen Lebens
Sauerstoff ist für Fische und viele andere Wasserlebewesen lebenswichtig. Er gelangt durch Wind, Wellenschlag und Wasserpflanzen ins Gewässer. Besonders in warmen Sommermonaten kann der Sauerstoffgehalt sinken.
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Wasserpflanzen
Die grünen Helfer des Sees
Unterwasserpflanzen produzieren Sauerstoff, bieten Schutz für Jungfische und dienen vielen Kleintieren als Lebensraum. Gleichzeitig binden sie Nährstoffe und tragen zur Verbesserung der Wasserqualität bei.
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Teichmuschel
Natürliche Wasserfilter
Teichmuscheln filtern Schwebstoffe aus dem Wasser und können zur Stabilisierung der Wasserqualität beitragen. Gleichzeitig sind sie Teil eines vielfältigen und gesunden Gewässerlebensraums.
Gewässerpflege im Scheelholzer See
Ein gesundes Gewässer entwickelt sich nicht von allein. Durch gezielte Maßnahmen unterstützt der Verein die ökologische Entwicklung des Sees und schafft optimale Bedingungen für Fische, Pflanzen und andere Wasserlebewesen.
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Schwimmende Pflanzeninseln
Zusätzlicher Lebensraum
Schwimmende Pflanzeninseln schaffen wertvolle Rückzugsräume für Jungfische und Insekten. Ihre Wurzeln reichen tief ins Wasser und fördern die biologische Vielfalt. Gleichzeitig können sie zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen.
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Fischbesatz
Fischbesatz
Ein ausgewogener Fischbestand ist die Grundlage eines gesunden Gewässers. Besatzmaßnahmen werden sorgfältig geplant und orientieren sich an Fangmeldungen, Gewässerbeobachtungen und den natürlichen Gegebenheiten des Sees.
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Fangmeldungen
Wissen für die Zukunft
Fangmeldungen liefern wichtige Informationen über Fischarten, Größenentwicklung und Bestandsstruktur. Sie helfen dabei, Besatzmaßnahmen gezielt zu planen und die Entwicklung des Gewässers langfristig zu beobachten.
Pflanzen des Scheelholzer Sees
Wasser- und Uferpflanzen sind unverzichtbare Bestandteile eines gesunden Gewässers. Sie produzieren Sauerstoff, bieten Schutz für Jungfische und dienen zahlreichen Tierarten als Lebensraum. Gleichzeitig verbessern sie die Wasserqualität und tragen zur ökologischen Stabilität des Sees bei.
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Seerosen
Seerosen gehören zu den bekanntesten Wasserpflanzen unserer Seen. Ihre großen Schwimmblätter beschatten die Wasseroberfläche und bieten Fischen Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und Fressfeinden. Gleichzeitig dienen ihre Wurzeln zahlreichen Kleinstlebewesen als Lebensraum.
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Hornblatt
Sauerstoffproduzent unter Wasser
Hornblatt wächst vollständig unter Wasser und zählt zu den wichtigsten Sauerstoffpflanzen. Es nimmt überschüssige Nährstoffe auf, verbessert die Wasserqualität und bietet Jungfischen hervorragende Versteckmöglichkeiten. Durch sein schnelles Wachstum trägt es wesentlich zur Stabilisierung des Gewässerökosystems bei.
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Schilf & Röhricht
Schutz für Ufer und Tierwelt
Schilfbestände stabilisieren das Ufer und schützen vor Erosion. Gleichzeitig bilden sie wertvolle Lebensräume für Vögel, Amphibien, Insekten und zahlreiche Fischarten. Viele Jungfische nutzen Röhrichtzonen als Kinderstube und Rückzugsraum.
Angelsport
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Speisefisch
im Aufbau
Montagen
im Aufbau
Gewässerökologie
im Aufbau






















